Bremsflüssigkeit - Sicherheit in flüssiger Form von FEBI BILSTEIN
Bremsflüssigkeit ist ein wichtiger sicherheitsrelevanter Bestandteil in der Bremsanlage eines Fahrzeugs. Um eine effektive und voll funktionsfähige Bremsanlage garantieren und gleichzeitig die Fahrsicherheit im Straßenverkehr sicherstellen zu können, werden febi Bremsflüssigkeiten nach den verbindlichen Qualitätsstandards und Anforderungen der Fahrzeug- und Bremsanlagenhersteller entwickelt. Sie erfüllen alle Anforderungen an moderne Bremsanlagen, auch an elektronisch gesteuerte, die zuverlässig und im Bruchteil einer Sekunde funktionieren müssen.
Warum Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist und regelmäßig ersetzt werden sollte
Der Siedepunkt einer Bremsflüssigkeit ist die Temperatur, bei der sich Gasblasen bilden. Sobald das passiert, kann der Druck in der Bremsanlage nicht mehr aufrechterhalten werden, da das Gas komprimiert wird. Die Folge ist ein plötzliches Nachlassen der Bremsleistung und damit eine erhöhte Unfallgefahr.
Die hygroskopische Eigenschaft – also das Binden von Feuchtigkeit – der Bremsflüssigkeit ist notwendig, damit sich eventuell vorhandenes Wasser gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilt. Wenn sich das Wasser in einem Bereich sammelt, sinkt der Siedepunkt auf etwa 100 °C. Wenn das Wasser jedoch in der Bremsflüssigkeit zu einem Anteil von (beispielsweise) 3 % gelöst ist, bleibt der Siedepunkt deutlich über 100 °C, sodass die Gefahr der Blasenbildung wesentlich geringer ist.
Mehrere Faktoren beeinflussen und beschleunigen die Aufnahme von Wasser negativ:
- längere Lagerung der Bremsflüssigkeit in offenen, nicht verschlossenen Behältern (insbesondere in Räumlichkeiten, die Frost und Hitze ausgesetzt sind)
- Nichteinhaltung der Wartungsintervalle für die Bremsflüssigkeit
- beschädigte Elemente der Bremsanlage (z. B. Risse oder Brüche in den Außenschichten der flexiblen Bremsschläuche)
- beschädigte Dichtungen
Die hygroskopischen Eigenschaften der Bremsflüssigkeit sind auf ihren Glykol-Gehalt zurückzuführen. Abhängig davon kann die Flüssigkeit nach und nach immer mehr Wasser aufnehmen, was gleichzeitig bedeutet, dass die Flüssigkeit regelmäßig gewechselt werden sollte. Automobilhersteller empfehlen im Allgemeinen, die Bremsflüssigkeit je nach Betriebsbedingungen alle 30.000 bis 50.000 Kilometer oder alle zwei Jahre zu wechseln. Bremsflüssigkeit in Kunststoffverpackungen hat eine Haltbarkeit von ± 18-24 Monaten.
Können Bremsflüssigkeiten gemischt werden?
Die glykolhaltigen Bremsflüssigkeiten DOT 3, DOT 4 und DOT 5.1 sind prinzipiell mischbar, das Mischen beeinträchtigt jedoch die Leistung. Grundsätzlich sollte man die Füllvorschriften der Fahrzeughersteller beachten, die in den meisten Fällen die Verwendung nur einer Bremsflüssigkeit angeben. So kann eine Leistungsminderung der Bremsanlage am ehesten vermieden werden.